Ein heimatkundlicher Spaziergang durch die Gemarkung

Von Ernst Gimplinger, Vorsitzender des Mittelbuchener Heimat- und Geschichtsvereins e.V.

Mit dem Buch „Flurnamen in Mittelbuchen in Vergangenheit und Gegenwart“ gibt es erstmals einen zuverlässigen und umfassenden Überblick über die alten und aktuellen Flurnamen in der Mittelbuchener Gemarkung.

Ein Flurname bezeichnet einen kleinen Teil einer Landschaft wie zum Beispiel einen Berg oder Wald, eine Wiese oder ein Stück Ackerland. Er ist ein meist über Jahrhunderte

überlieferter geografischer Name aus dem örtlichen Sprachgebrauch, in seltenen Fällen reicht der Ursprung bis in die Vorgeschichte zurück. Im Laufe ihrer Geschichte verändern sich Flurnamen und zeigen damit historische und sprachliche Entwicklungen einer Region auf.

Der Autor Ernst Gimplinger hat sich ausführlich nach den etymologischen Namensursprüngen der Mittelbuchener Flurnamen gesucht und sich dabei mit der Zeit der Namensgebung und den damaligen Gegebenheiten vor Ort auseinander gesetzt. Bei ihrer Entstehung wiesen Flurnamen immer auf ein wichtiges Merkmal hin, das einen bestimmten Platz kennzeichnete, etwa die frühere Pflanzenwelt oder Wasservorkommen. Ihre ursprünglichen Bedeutungen zu interpretieren war oft schwierig, da diese Namen einen alt- oder mittelhochdeutschen Ursprung haben, der mundartlich überliefert wurde und zudem alte Schreibweisen variieren. Ernst Gimplinger wurde nicht nur in verschiedenen Archiven fündig, sondern auch in Gesprächen mit älteren ortskundigen Landwirten, die diesen alten Dialekt noch beherrschen. Dabei erfuhr er auch von einigen bisher unbekannten geschichtlichen Ereignissen, die sich in alter Zeit in der Gemarkung Mittelbuchen abgespielt haben und natürlich im Zusammenhang mit den jeweiligen Fluren beschrieben werden. Dieses Werk enthält zahlreiche alte Fotografien aus Mittelbuchen und ist ein Beitrag zur Hanauer Stadtgeschichte.

136 Seiten, Hardcover, 42 Bilder, davon 25 Farbbilder, 4 Karten

24,00€