Sperrfestung, Ministerialenburg und Stadtgründungsversuch.

Eine Auswertung der schriftlichen Quellen des 13. Jahrhunderts.
Klaus-Peter Decker

Der Glauberg ist durch seine bedeutsamen Funde aus der frühen Keltenzeit berühmt geworden. Der Höhenrücken bot sich aber in nahezu allen historischen Perioden als befestigte Stellung an. Die heute sichtbaren Relikte auf dem Plateau stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Dazu haben sich aus der Endphase des Staufischen Kaisertums um 1250 eine Handvoll Urkunden erhalten.
Diese einzigartigen Schriftquellen betreffen Schenkungen an das Kloster Arnsburg und den Deutschen Orden, aus einem Kreis von Ministerialen, die sich selbst als „Burgmannen des Reichs“, aber auch als „Bürger“ der Glauburg bezeichneten. Die frommen Stiftungen an geistliche Institutionen dienten dem eigenen Seelenheil, sind aber auch als Versuch der Emanzipation aus bisherigen Bindungen zu sehen, um sich in einer Zeit des politischen Zerfalls als Korporation eine eigene Stellung zu sichern und womöglich auf dem Glauberg städtische Strukturen zu schaffen.

16,00€

 
Im Sommer 2015 war abzusehen, dass sich in den nächsten Monaten viel auf dem ehemaligen Kasernengelände verändern würde. Höchste Zeit, den Zustand des Areals - acht Jahre nach Abzug der Amerikaner - fotografisch festzuhalten. Björn Leo, Redakteur des Kreis-Anzeigers, und Joachim Cott bekamen von der Firma Revikon GmbH die Erlaubnis, Gebäude und Gelände zu fotografieren. In vielen Stunden kamen so hunderte von Bildern zusammen: Außenansichten, verlassene Räume und Detailaufnahmen von Orten, die nur wenige Außenstehende bisher zu Gesicht bekommen hatten. 2017 jährte sich der Abzug aus der Armstrong-Kaserne zum zehnten Mal, so reifte die Idee, die interessantesten Fotos in einem Buch und einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

28,00€


Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an dieses Jahrzehnt zurückdenken? 50 Jahre sind eine lange Zeit. Viel Zeit, Dinge zu überdenken, neu einzuordnen - und es war ja auch ein sehr viel jüngeres Ich, an das man sich da erinnert.

Die Autoren dieses Buches sind unterschiedlichen Alters, haben sehr unterschiedliche politische Standpunkte und Lebensläufe. Sie sind, und auch das macht sich in ihren Erinnerungen deutlich bemerkbar, unterschiedlichen Geschlechts. Sie geben uns daher auf diese Frage sehr unterschiedliche – eben ganz persönliche – Antworten.

Ihre Aufzeichnungen befassen sich oft mit der damaligen Politik, natürlich, denn die 70er waren eine ganz besondere politische Phase. Schulpolitik, Aufrüstung, Emanzipation, Veränderungen in der Arbeitswelt sind grundlegende Themen, die immer wieder aufgegriffen werden – aber aus verschiedenen Blickwinkeln.

14,00€

 
Am Anfang dieses Bandes stehen Portraits der Büdinger Ehrenbürger. Aktuell gibt es ihrer sechs: Dr. Christian Schwarz-Schilling, Jules August Schröder, Dr. Volkmar Stein, Siegfried Müller, Lothar Keil und Dr. Klaus-Peter Decker als jüngst von der Stadtverordnetenversammlung Ausgezeichneter.

Klaus-Peter Decker geht in „Die Erbauung von Schloss Marienborn“ auf die näheren Umstände bei Planung und Bau dieser Anlage detailliert ein. Volkmar Stein zeigt in seinem Artikel „1968 – auch in Büdingen“ den Zusammenhang zwischen dem Büdingen 1968 im Kontext mit bundesrepublikanischen und globalen Geschehnissen.

18,00€

 
In diesem Buch werden einige Forschungsarbeiten aus dem Nachlass des Heimatforschers Dr. Karl Dielmann erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Seine Beiträge behandeln die Geschichte der Stadt Staden, der Florstädter Ortsteile Leidhecken, Ober- und Nieder-Mockstadt, von Stadt und Schloss Büdingen, des fürstlichen Schlossmuseums sowie des Klosters Marienborn. Ein wichtiges Thema waren für ihn die Ausgrabungen auf dem Glauberg und die Wetterau als uraltes Siedlungsgebiet. Von 1950-1957 war er Archivar im Schlossmuseum Büdingen.

18,00€


Büdingen als Beispiel von Integrationsarbeit in kleinen und mittleren Städten

Integration ist im ländlichen Bereich einfacher, wenn bekannte und geschätzte Mitbürger - quasi als „Zugpferde“ - vorweggehen. Diese Menschen - ob sie nun im politischen, kirchlichen oder ehrenamtlichen Bereich tätig sind - gelten als Vorbilder und sind Meinungsmacher. Viele von ihnen haben in Büdingen von Anfang an ihre positive Einstellung auf diese Herausforderung nach außen getragen und sich auch aktiv an der Integrationsarbeit beteiligt.

Dieses Buch enthält Beiträge vom ehemaligen Leiter der Ehrenamtsagentur, einem Theaterregisseur, Flüchtlingspaten, Mitarbeitern der Kirche, des DRK und der Stadtverwaltung, Pädagogen, einem Arbeitgeber und zwei Reporterinnen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Geflüchteten und Behörden, den Problemen und Erfolgsgeschichten in der Flüchtlingsarbeit.

12,00€


Geflüchtete und Helfer aus Büdingen berichten

Malteser Hilfsdienst

Viele Menschen mussten in den vergangenen drei Jahren ihr Land verlassen. Krieg, Angst oder Hunger haben sie dazu gezwungen. Im Buch „Nichts als Hoffnung im Gepäck - Geflüchtete und Helfer aus Büdingen berichten“, das der Malteser Hilfsdienst nun herausgegeben hat, berichten geflüchtete Menschen aus Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen aus ihrer Heimat und von Fluchterlebnissen. Mitarbeitende der Malteser in den Einrichtungen erzählen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Und wie es ihnen gelungen ist, eine friedliche und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen. Bei der Erstellung des Buches wurden die Malteser von der Geschichtswerkstatt Büdingen unterstützt.

22,00€


Toleranzhaltung und Wirtschaftspolitik in den Ysenburger Grafschaften im 18. Jahrhundert

Klaus-Peter Decker

Die Ysenburger Grafschaften galten schon den Zeitgenossen als eine „Freistatt des Glaubens“. Durch die Teilungen im Hause fast an den Rand der politischen Bedeutungslosigkeit gerückt, wurden hier Offenheit und Toleranz gegenüber religiös Verfolgten als Chance gesehen, um nach den langen Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts die Ökonomie wieder zu stärken und das Land zu „peuplieren“, die Bevölkerungszahl zu mehren. Tragendes Prinzip dabei wurde die Anerkennung der Gewissensfreiheit, die Überzeugung „dass die obrigkeitliche Macht sich nicht über die Gewissen erstrecke“, wie im Büdinger Toleranzedikt von 1712 ausdrücklich formuliert wurde.

18,00€


Auf 466 Seiten schreiben neun Autoren über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

Die Büdinger Geschichtsblätter sind inzwischen über 50 Jahre alt und ein profundes Nachschlagewerk für die Geschichte Büdingens und des Büdinger Landes geworden. Unvergessen in ihrer Tätigkeit als „Schriftleiter“ sind Peter Nieß und Willi Luh. In den Anfängen wurden die Geschichtsblätter von Peter Nieß zusammengestellt, nach dessen frühem Tod übernahm Willi Luh diese Arbeit und etablierte die Büdinger Geschichtsblätter als fest verankertes Periodikum zur Geschichte der Region. Der nun vorliegende Jubiläumsband bietet wieder eine breit gefächerte Palette an Beiträgen zur Erweiterung der Erkenntnisse über historische lokale und regionale Prozesse.

22,00€


Walter Nieß

Wie vollzog sich der Übergang der Ronneburg von einer Holzburg zu einem Schloss? Welche Personen sind mit diesem Veränderungsprozess verknüpft? Auf welchen Wegen nahmen Ideen und Lebensstil der Renaissance Einfluss auf die Bautätigkeiten auf der Burg? Wer hat die meisterlichen Steinmetzarbeiten angefertigt? Antworten auf diese Fragen gibt das Buch von Dr. Walter Nieß zur Baugeschichte der Ronneburg.

12,00€


Mit diesem Band der Büdinger Geschichtsblätter wird eine Fülle bislang unbekannter Aspekte unterschiedlicher Epochen dargestellt. Auf 336 Seiten schreiben zehn Autoren in Band XXIV über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

  • Dr. Siegfried Weiß berichtet über Heinemann Lismann, den Handelsmann und Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu Büdingen, und seine Nachkommen.
  • Werner Loibl zeigt die Lebensleistung Heinrich Georg Beyers aus Gründau-Breitenborn bei der Einführung der Steinkohlenfeuerung für Mondglas-Schmelzöfen in Deutschland auf.
    18,00€


Erinnerungen 1928-1950

Ursula Vaupel                                   

Ursula Vaupel, geborene Walldorf, Jahrgang 1928, hat für dieses Buch ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen aufgeschrieben und reflektiert. Eine wichtige Erinnerungsstütze für die Zeit von 1944 bis 1950 war dabei ihr Tagebuch, durch das sie vor allem ihre Flucht aus Litzmannstadt (Lodz in Polen) und die zehn Monate elenden Flüchtlingsdaseins detailliert darstellen konnte.

25,00€


Der Büdinger Geschichtsverein hat den 23. Band seiner Geschichtsblätter herausgebracht.

  • Klaus-Peter Decker: Büdinger Verlagswesen - Die Druckerei von Regelein und Stöhr
  • Julia Pfeffer: Vom gescheiterten Denkmal zur Ausstellungsoffensive
  • Johanna Kranzbühler: Die Bestattungen aus der Fundstelle Herrgottskapelle
  • Waldemar Muskalla: Restaurierung/Konservierung der Büdinger Särge aus der Herrgottskapelle
  • Klaus-Peter Decker: Zum Hintergrund der urkundlichen Ersterwähnung Rinderbügens im Jahre 1390
    18,00€


Büdinger Geschichsverein

In der öffentlichen Erinnerungskultur war der Erste Weltkrieg lange überlagert vom Zweiten Weltkrieg, dessen Dimensionen der Grausamkeit alles Vorherige noch übertrafen. Vergleiche mit der politischen Situation vor 1914 bedürfen differenzierter Betrachtung, aber damals wie heute gilt: Kriege kommen nicht einfach über die Menschheit. Es gibt Ursachen und Interessen und solange Waffen in großem Stil exportiert werden, kann ihre Anwendung nicht verhindert werden. Die Bilder und Texte dieses Buches wollen dazu beitragen, gegen das Vergessen anzugehen, auch um Erkenntnisse für heutiges politisches Handeln zu gewinnen.

17,00€


Die Wetterau zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges
Eckhardt Riescher

Die Entstehung dieses Buches begann  mit der Erforschung des Lebens und Wirkens des Assenheimers Heinrich Maul, bekannt als Henricus Oraeus. Daraus entstand eine umfassende Datensammlung über den Dreißigjährigen Krieg in der Wetterau. Die Hauptperson Oraeus dient dabei als „roten Faden“, um das damalige Zeitgeschehen darzustellen.

25,00€


Ein Jahrhundert verändert die Region
Adolf Kaiser

Adolf Kaiser ist über die Region hinaus bekannt für sein Fachwissen und seine Vorträge zum Thema „Oberhessische Eisenbahnen“. Nun gibt es von ihm eine reich bebilderte Zusammenfassung der Geschichte dieser Bahnen.

Die Eisenbahn kam zu einer Zeit nach Oberhessen, in der viele Einwohner ihre Heimat verließen, da es hier keine Arbeitsmöglichkeiten für sie gab. Die beginnende Industrialisierung bot Arbeit und Brot, doch wie sollten die Menschen aus den ländlichen Gebieten zu den Produktionsstätten gelangen?

9,00€


Willi Luh

Wie konnte es dazu kommen, „dass innerhalb von wenigen Jahren – von 1933 bis 1938/39 – insgesamt 146 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus ihrer angestammten Heimat „verzogen“ (i.e. „abgemeldet“ wurden), um schließlich irgendwo in der Welt anzukommen, geduldet und eigentlich wider Willen angenommen, wie in Briefen und Dokumenten berichtet wird, ganz zu schweigen von den 34 Menschen, die in den Vernichtungslagern im Osten ein entsetzliches Ende fanden!“ Dieser Frage geht Willi Luh, Ehrenvorsitzender des Büdinger Geschichtsvereins, in seiner „Geschichte und Kultur der Büdinger Juden“ nach.

12,00€


Volkmar Stein

Viele Bücher wurden bereits geschrieben über einzelne Aspekte der Büdinger Geschichte. Mit „Büdingen  Ein Versuch zur Geschichte der Stadt“ erscheint nun ein umfassendes Werk zur Geschichte Büdingens von der Vorzeit bis heute.

Der Autor Dr. Volkmar Stein zeigt für jede Epoche zuerst das Umfeld auf, in dem Büdingen sich entwickeln konnte: Siedlungsgeschichte, Regionale, hessische und später auch gesamtdeutsche Politik. Dann greift er einzelne Aspekte des Büdinger Alltags auf, die typisch für die jeweilige Zeit sind. Damit schafft er einen Überblick über Büdingens Geschichte, der heutige Gegebenheiten und Eigenheiten der Stadt verständlich macht. Doch ist dieses Buch  viel mehr als nur ein Nachschlagewerk - es ist eine hochinteressante Lektüre, die zum Nachdenken, Erinnern und oft zum Schmunzeln anregt.

28,00€


Ein heimatkundlicher Spaziergang durch die Gemarkung
Ernst Gimplinger, Vorsitzender des Mittelbuchener Heimat- und Geschichtsvereins e.V.

Mit dem Buch „Flurnamen in Mittelbuchen in Vergangenheit und Gegenwart“ gibt es erstmals einen zuverlässigen und umfassenden Überblick über die alten und aktuellen Flurnamen in der Mittelbuchener Gemarkung.

Ein Flurname bezeichnet einen kleinen Teil einer Landschaft wie zum Beispiel einen Berg oder Wald, eine Wiese oder ein Stück Ackerland. Er ist ein meist über Jahrhunderte überlieferter geografischer Name aus dem örtlichen Sprachgebrauch, in seltenen Fällen reicht der Ursprung bis in die Vorgeschichte zurück. Im Laufe ihrer Geschichte verändern sich Flurnamen und zeigen damit historische und sprachliche Entwicklungen einer Region auf.

24,00€


Georg Werckmeister, Vorsitzender der Vereinigung für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal e.V.,

hat in diesem Buch die wesentlichen Ereignisse der Geschichte Gelnhausens aufgegriffen und in den Zusammenhang zur Reichspolitik gebracht. Weit spannt sich dabei der Bogen seiner geschichtlichen Betrachtung: beginnend bei der Erd- und Vorgeschichte Gelnhausens, beschreibt er die wichtigsten Personen und Begebenheiten bis zum Kurfürstentag im Jahre 1502.

17,00€


3. Band der Büdinger Häusermonografie

umfangreiche Zusammenstellung zur Baugeschichte der Gebäude im Stadtteil „Altstadt“ des historischen Kerns von Büdingen
Walter Nieß

Peter Nieß erfasste, aufgrund eines Beschlusses von Bürgermeister und Stadträten, ab 1942 den alten Baubestand Büdingens. Damit sollten bei einer Zerstörung der Stadt im Krieg die bedeutenden Bauten wenigstens in Form von Zeichnungen und Plänen der Nachwelt überliefert werden können. Diese Häusermonografie gibt nicht nur Auskunft über die bautechnischen Gegebenheiten, sondern auch kurze Einblicke in ihre Geschichte und die ihrer Bewohner. Seine Arbeiten wurden später durch die Zeichnungen des Architekten Siegfried Lindner ergänzt und 1951 an die Stadt Büdingen übergeben, sind jedoch nie der Allgemeinheit zugänglich gemacht worden.

12,00€


Walter Nieß

Der Büdinger Heimat- und Geschichtsforscher Dr. Walter Nieß geht in seiner neuesten Veröffentlichung dem Schicksal der Herrgottskapelle vor Büdingen nach.

Diese ist auch heute noch ein Angelpunkt mystischer Betrachtungen. Frau-Holle-Sagen, von denen sich einige bis in unsere Zeit herüber retteten, waren in der Nähe an verschiedenen Wasserstellen, Bäumen oder Felsbrocken festgemacht. Der Herrgottsborn, der seinen Ursprung im Grundwasserstrom des Seementals hat, erfährt durch die Salzablagerungen der durchflossenen Gesteinsschicht eine gewisse Mineralanreicherung und ist schon seit Urzeiten als „Gesundbrunnen“ bekannt.

7,00€


Walter Nieß

Von der mittelalterlichen Geschichte Büdingens ist oft die Rede. Mit dem Baudatum der Remigiuskirche von 1047 setzte man bisher den ersten Nachweis der Besiedlung Büdingens fest. Der Jahrhundertfund des „Keltenfürsten“ hat die Gegend östlich von Altenstadt ins Zentrum keltischer Siedlungsbeobachtung gestellt. Doch Fürsten siedeln selten allein. Ihre direkten Machtgebiete sind in größere Siedlungszusammenhänge eingebunden. Der Platz um den Kreischborn im Großendorf von Büdingen dürfte einer davon gewesen sein. Dort liegen die keltischen Wurzeln Büdingens.

10,00€


Walter Nieß

Vom jahrhundertealten Kampf zwischen Wilderern und fürstlichen Jägern handelt die neue Veröffentlichung der Geschichtswerkstatt Büdingen. Dr. Walter Nieß entwirft mit zahlreichen Dokumenten eine Sozialgeschichte der Wilderei im Büdinger Land. Auf der einen Seite standen diejenigen, denen die Jagd generell verboten war. Oft aus Hunger, aber auch aus Jagdleidenschaft oder um ein nettes Zubrot zu verdienen, griff man zur Schlinge oder zum Gewehr. Auf der anderen Seite standen die fürstlichen Jagdbeamten, die das Jagdmonopol des lokalen Herrschers zu wahren hatten. Sie führten dabei einem schwierigen Kampf mit den oft listigen Wilddieben, den sie nicht selten verloren.

12,00€